Aufführungen des Festivals

An allen drei Festivaltagen haben die Teilnehmer*innen in der Sporthalle einen Flashmob einstudiert. Das Ergebnis seht ihr rechts im Video!

„Tango“ von Slawomir Mrozek – Aufführung des Q1-Literaturkurses (von Nadia Arnoldt)

Obwohl dies die Erstaufführung des Stückes war, begeisterte es die Zuschauer dennoch. Am Eröffnungstag des Festivals führte der Literaturkurs der Q1 unseres Gymnasiums um 10 Uhr den ersten Akt der Komödie „Tango“ von Slawomir Mrozek in der Aula vor.
Das Stück wurde zunächst zusammen mit den Charakteren von einem Kursmitglied grob vorgestellt. Daraufhin ging der Vorhang auf und im Bild waren zwei Menschen zu sehen, welche im Vordergrund Tango tanzten. Im Hintergrund saßen der Onkel und die Großmutter, welche Karten spielten. Die Requisiten hatten sich die Schüler im Vorhinein besorgt und für die Beleuchtung sorgte das Technik-Team der Schule. Jedoch waren auch Kostüme vorhanden, um die Charaktere lebendig zu machen und ihnen Persönlichkeit zu verleihen. Das Ambiente des Raumes wurde stark durch die Möbelwahl geprägt, hierbei spielte aber auch die rote Beleuchtung eine große Rolle, welche alles in eine ernste und düstere Atmosphäre tunkte.
Kurz darauf gesellte sich ein junger Mann namens Eduard zu den beiden Kartenspielenden, dieser ist eine Person, welche rüpelhaft und ein Alkoholiker ist. Arthur betrat anschließend die Wohnung und regte sich über seine Familie und ihr Verhalten auf. Er ist der Hauptcharakter der Komödie. Seiner Meinung nach gibt es in der Welt keine Regelungen und keine Ordnung mehr, weshalb er diese Dinge anstrebt. Seine Familie ist jedoch nicht derselben Meinung und widerspricht ihm. In diesem Akt wurden die verschiedenen Familienmitglieder vorgestellt und es war zu erkennen, dass sie sich alle sehr von Arthur unterschieden. Arthurs Standpunkt wurde deutlich gemacht, jedoch war dieses Stück trotz des ernsten Themas sehr unterhaltsam und die Zuschauer hatten stets etwas zum Lachen. So saß z.B. ein Familienmitglied eine Zeit lang mit einem Karton auf dem Kopf am Tisch oder eine Schauspielerin tauchte unvermittelt aus einem Berg von weißem Stoff auf, einem Hochzeitskleid. Der erste Akt endete damit, dass Arthur seiner Cousine, in welche er verliebt ist, seinen Standpunkt erklären und ihr von seinen Ideen erzählen will.
Das Licht änderte sich von Rot zu Weiß und die Darsteller bildeten eine Reihe und verbeugten sich unter dem tosenden Applaus. Was für ein Auftakt!

Tanzen, was das Zeug hält – Die Tanzshow der Realschule Crange (von Nadia Arnoldt)

Grandiose Tanzschritte und Entertainment pur, dargeboten von der Realschule Crange. In der Aula des Wanner Gymnasiums legte die Realschule Crange am zweiten Festivaltag eine super Performance hin. Hierfür arbeiteten sie nicht nur mit live-Performern, sondern auch mit Filmen. Verschiedene Stufen der Schule hatten sich in den vergangenen Wochen an diesem Projekt beteiligt, so dass sie viel zu präsentieren hatten.
Die Einleitung machte eine Tanzgruppe, welche aus Mädchen der 6. und 7. Klasse bestand. Diese waren in schwarz und weiß gekleidet und tanzten in verschiedenen Formationen. Hierbei kam es oft zu einem Wechsel des Lichtes. Die Musik änderte sich häufig, welches stets in einer neuen Choreografie resultierte. Anschließend gaben zwei der Tänzerinnen ein kurzes Interview und beantworteten Fragen. Als Nächstes tanzte eine Gruppe von 7.-Klässler Jungen zu dem Lied „Smooth Criminal“ von Michael Jackson eine Art Geschichte, bei welcher sie auch akrobatische Elemente einbauten. Danach folgte ein Video, welches eine Geschichte rund um Frankreich erzählte, welches von Tanzeinlagen und Musik begleitet wurde. Zum krönenden Abschluss tanzte eine Gruppe von Mädchen aus der 6. Klasse zu dem Lied „Bella Ciao“, bei welchem passend zum Thema rotes und blaues Licht vorhanden waren. Die Musik wurde dann zusammen mit den Tänzern zurückgespult und es folgten bunte Lichter.
Es war ein atemberaubendes Ereignis, welches alle zum Staunen gebracht hat.

Artikel Mont-Cenis

„Liebe in Paris“ – Film zur Tanzwoche der Realschule Crange (von Pia Sonntag)

Am Donnerstag wurde ein Tanz-Film zum Thema „Liebe in Paris”, den verschiedene Klassen der Realschule Crange erstellt haben, gezeigt. Der Film entstand aus einer Tanzwoche, die regelmäßig an der Realschule stattfindet. Als der Bildschirm sich erhellte, sah man eine Bühne mit einer Leinwand, vor der schwarz und weiß gekleidete Schüler standen und sich positioniert hatten. Doch als die Musik anging, wusste man in den ersten Minuten gar nicht, was es mit dem Thema auf sich hatte, denn das Lied war eine Art Rap, der nicht zum Thema Liebe passte. Nach einiger Zeit wurde aber klar, was damit gemeint war: Alle Tanzstücke hatten etwas mit Liebe und Paris zu tun, z.B. war im nächsten Teil ein Heiratsantrag vor dem Eiffelturm dargestellt. Man sah die Liebe, aber auch einen Streit und die abschließende Versöhnung. Der Film wurde perfekt geschnitten und man erkannte immer, was dargestellt wurde. Die 35 Minuten waren eine Art Zusammenschnitt der Ergebnisse der Tanzwoche. Auch wenn die Live-Aufführungen der Realschule Crange beim Publikum viel besser ankamen, konnte man sehen, dass in der Tanzwoche sehr intensiv gearbeitet wurde und beeindruckende Ergebnisse erreicht werden konnten.

Mein schönster Fehler– Aufführung unserer Theater-AG

Fehler gehören zum Leben, und um diesen Fehlern ein Denkmal zu setzen, gibt es jetzt eine neue Show: ‚Der schönste Fehler‘!
Das war die Idee, die hinter der Aufführung unserer Theater-AG steckte.
In dieser Show wurde, wie in einer Castingshow, der schönste Fehler gesucht. Drei Kandidat*innen, zwei Jurymitglieder, zwei Moderatorinnen und zwei Technikerinnen waren auf der Bühne zu sehen wie in einem Fernsehstudio, in dem die Show produziert wurde. Passend zum Titel berichteten die Kandidat*innen dann von ihren besonderen Fehlern und wurden von der Jury bewertet. Aber bei der Aufzeichnung der Show passierten dann wiederum zahlreiche „Fehler“, was sehr lustig war.
Die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen haben das Stück gemeinsam mit einer Theaterpädagogin im letzten Schuljahr entwickelt und geprobt und dabei wirklich viel Text gelernt. Einige standen zum ersten Mal auf einer Bühne und waren bestimmt nervös. Hut ab! Wirklich eine gelungene Idee.